Die reizvolle Altstadt mit ihren stimmungsvollen verwinkelten Gassen und Plätzen ist in ihrer mittelalterlichen Struktur weitgehend erhalten und stellt ein bedeutsames Denkmal deutscher Städtebaukunst dar. Liebevoll restaurierte Häuser bieten eine malerische Kulisse und schaffen eine einmalige Atmosphäre.
Östlich von Stotternheim steht der Lutherstein. Nach einem Besuch seiner Eltern in Mansfeld befand sich Martin Luther am 2. Juli 1505, der zu dieser Zeit Jurastudent an der Erfurter Universität war, auf dem Rückweg nach Erfurt.
In der Nähe des kleinen Ortes Stotternheim geriet er in ein so heftiges Gewitter, dass er um sein Leben fürchtete. In dieser Situation soll er ausgerufen haben: "Hilf' Du, st. Anna, ich will ein Mönch werden".
Deshalb wird die Stelle, an der der Gedenkstein steht, auch als Wendepunkt der Reformation bezeichnet. Am 13. Juli 1505 trat er in das Erfurter Augustinerkloster ein.
Die Predigerkirche, eine frühgotische Hallenkirche, wurde im 13./14. Jahrhundert von Dominikanermönchen erbaut. Hier finden Sie viele Spuren des großen Theologen und Mystikers Meister Eckhart.
Der gotische Dom mit hochgotischem Chor und romanischem Turmbereich ist Nachfolgebau der vom Bischof Bonifatius 742 veranlassten Bischofkirche.
Die St. Severikirche, eine fünfschiffige gotische Hallenkirche, war ab dem 12. Jahrhundert Stiftskirche einer Chorherren-Gemeinde und zählt zusammen mit dem Dom zum Wahrzeichen der Stadt Erfurt.
19.05.2012 - 19:30
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